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Geldwäscherei →
Geldwäscherei liegt vor, wenn illegal erworbenes Geld oder andere Vermögenswerte (direkt oder indirekt aus illegalen Tätigkeiten wie beispielsweise Steuerhinterziehung wieder in den allgemeinen Wirtschaftskreislauf eingebracht werden, um sie aus einer legalen Herkunft kommend erscheinen zu lassen):
ungewöhnlich hohe oder häufige Zahlungen, die nicht zum normalen Geschäft passen;
unklare Zahlungen von oder an unbekannte Firmen oder Personen;
komplizierte oder unklare Transaktionsketten;
interner oder externer Druck, eine Zahlung oder Transaktion schnell, ohne die üblichen Prüfungen oder Kontrollen abzuwickeln
sowie weitere Vorgänge, die Dir in diesem Kontext auffällig oder nicht plausibel erscheinen.
Diebstahl/Unterschlagung →
Hierunter fallen sämtliche materiellen und immateriellen Vermögensdelikte zum Nachteil des Unternehmens. Zum Beispiel:
Diebstahl oder Unterschlagung von Unternehmenseigentum;
Einbehalten von Firmengeldern oder Arbeitsmaterialien;
persönliche Bereicherung;
Missbrauch der Systeme inklusive Hardware und Software;
Missbrauch bzw. unrechtmässige Offenlegung der Patente, Marken, Designs und Urheberrechte, Geschäftsgeheimnisse, Insiderinformationen usw.
Korruption (Bestechung) →
Korruption (Bestechung) liegt vor, wenn unzulässige Vorteile angeboten, versprochen, gegeben oder angenommen werden, um Entscheidungen oder Handlungen zu beeinflussen. Vorteile können beispielsweise Geld, Geschenke, Einladungen oder andere Vergünstigungen sein, mit dem Ziel, geschäftliche oder behördliche Entscheidungen zum eigenen Vorteil oder zum Vorteil Dritter unrechtmässig zu beeinflussen.
Interessenkonflikte →
Interessenkonflikte liegen vor, wenn die persönlichen Interessen eines Mitarbeitende bzw. Geschäftspartner von Pilatus im Widerspruch zu unseren Unternehmensinteressen stehen und das Unternehmen hierdurch Schaden erleidet. Diese können bspw. entstehen bei:
Nebenbeschäftigungen, Verwaltungsratsmandaten, operativen Funktionen oder finanziellen Beteiligungen in anderen Wirtschaftsunternehmen;
Übernahme öffentlicher Ämter;
im privaten Umfeld, wenn wir oder Familienmitglieder persönliche Beziehungen oder Interessen gegenüber Geschäftspartnern oder Konkurrenten haben.
Fairer Wettbewerb →
Wettbewerbswidriges Verhalten kann Vereinbarungen und abgestimmte Verhaltensweisen mit Konkurrenten, Lieferanten und Händlern umfassen, deren Ziel oder Wirkung die Verhinderung oder Einschränkung des Wettbewerbs ist. Dazu gehören etwa Vereinbarungen betreffend Kunden oder Marktzuteilungen, nicht sachlich begründete Leistungsverweigerungen, Boykottierung bestimmter Unternehmen oder Organisationen, Ausschliesslichkeitsklauseln, Preisabsprachen oder Preisdiskriminierung, Exklusivvereinbarungen, territoriale Einschränkungen und andere Absprachen oder Geschäftspraktiken, die den Wettbewerb beeinträchtigen könnten, aber auch der Austausch heikler kommerzieller Informationen mit Konkurrenten.
Manipulation von Geschäftsdokumenten/Bilanzen →
Hiermit ist insb. der Verstoss gegen geltende Rechnungslegungsvorschriften bzw. die Grundsätze ordnungsgemässer Buchführung gemeint, der zu einer falschen Darstellung in der Finanzberichterstattung des Unternehmens führt. Zum Beispiel: unzulässiges Erstellen bzw. Verfälschen von Rechnungen, Gutschriften, Finanzabschlüssen, Prüfprotokollen usw.
Umweltschutz, ökologische und soziale Verantwortung →
Diese Verstösse liegen vor, wenn ökologische, soziale oder unternehmensethische Standards missachtet werden. Beispiele sind Verstösse gegen:
Umweltauflagen;
unfaire oder unsichere Arbeitspraktiken;
Verletzungen von Menschen‑ und Arbeitsrechten;
mangelnde Transparenz, unzureichende Compliance‑Massnahmen;
jegliche Umweltdelikte und Umweltschädigungen wie illegale Abfallentsorgung, unsachgemässer Umgang mit Schadstoffen, Gewässer-, Boden- oder Luftverunreinigung usw.
Diskriminierung →
Diskriminierung liegt vor, wenn eine Person aufgrund persönlicher Merkmale wie Rasse, ethnischer oder nationaler Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Alter, Zivilstand, politischer Meinung, sexueller Orientierung, sozialer Herkunft oder körperlicher, geistiger oder anderer Eigenschaften ungerecht behandelt, herabgesetzt oder benachteiligt wird. Wenn Dir ein solcher Vorfall selbst passiert ist oder Du einen Vorfall gegenüber einer anderen Person beobachtet oder davon erfahren hast, melde ihn bitte über diese Kategorie und wähle dabei die passende Unterkategorie aus.
Belästigung und sexuelle Belästigung →
Belästigung bezeichnet jedes Verhalten, das eine Person einschüchtert, verletzt oder entwürdigt, zum Beispiel durch respektlose Sprache, Drohungen, abwertende Bemerkungen oder andere unangemessene Handlungen. Sexuelle Belästigung umfasst jedes unerwünschte Verhalten sexueller Art, das für die betroffene Person unangenehm, verletzend oder entwürdigend ist, etwa durch anzügliche Kommentare, unerwünschte körperliche Nähe, sexuelle Aufforderungen oder unangemessene Mitteilungen.
Mobbing (bullying) →
Mobbing liegt vor, wenn eine Person über einen längeren Zeitraum wiederholt und gezielt ausgegrenzt, herabgewürdigt, schikaniert oder psychisch unter Druck gesetzt wird, beispielsweise durch fortlaufende Kritik, soziale Isolation, Gerüchte oder das systematische Untergraben der Arbeitsleistung.
Exportkontrolle, Sanktionen und Zoll →
Verstösse im Bereich Exportkontrolle, Sanktionen und Zoll liegen vor, wenn gegen rechtliche Vorgaben zur Ausfuhr, Einfuhr oder zum Umgang mit Gütern, Technologien, Dienstleistungen oder Zahlungen verstossen wird. Dazu gehören insbesondere die Missachtung von Handels‑ und Wirtschaftssanktionen, der unzulässige Export kontrollierter Güter oder Technologien, falsche oder unvollständige Angaben in Zollunterlagen sowie die Umgehung gesetzlicher Melde‑, Prüf‑ oder Genehmigungspflichten.